Auf der Lodge von Andi´s Freunden Hans & Bigi wurden wir fulminant verwöhnt, ihre Hunde Nina (Weimaraner x RR) und Simba (JRT) schlossen wir sofort in unsere Herzen. Sie trösteten uns auch etwas über das Heimweh nach Havanna hinweg; auch wenn sie natürlich nicht wirklich zu ersetzen ist. Aber Hundknuddeln bleibt Hundknuddeln:-)
Auf der zweiten Morgenpirsch - nach einem schweisstreibenden Aufstieg in die bergige Höhe - konnten wir eine Gruppe Paviane ausmachen. Ich konnte dann auf 257m mit meiner .308 Win. einen wirklich schweren Pavian erlegen. Er lag im Knall resp. fiel vom Baum. Den Schuss hörte er nicht mehr. Später konnte ich noch einen reifen Impala Bock erlegen, die Tiere sind rund um die Lodge herum sehr vertraut und Hans benötigte Fleisch für die Küche.
Ich tat mich echt schwer damit. Aber es ist ehrliche Fleischbeschaffung. Nicht Dritte, Unbekannte erledigen das "schmutzige Geschäft" und ich esse dann am Ende das Fleisch, ohne mir Gedanken machen zu müssen, was da vor mir liegt. Nein, die Verantwortung lag bei mir, ich suchte aus, ich trug den tödlichen Schuss an und wir haben das Tier geborgen und versorgt.
Täglich werden Abertausende von Nutztieren geschlachtet, manche, ohne je einmal in ihrem Leben Tageslicht gesehen oder in der Erde gewühlt zu haben. Das Impala lebte 8 Jahre beschützt und doch frei auf der Lodge von Hans, es konnte sich frei bewegen - freier, als manche Menschen in Südafrika, wo doch alles eingezäunt und verschlossen ist....
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