Nun wurde nach erneutem Ultraschall beschlossen, ein neues Verfahren aus der Humanmedizin anzuwenden und zwar eine sogenannte Vernetzungs-Behandlung. Hier die Erklärung:
Was versteht man unter einer Vernetzungs-Behandlung?Ziel der Hornhaut-Vernetzung ist es die Stabilität der Hornhaut zu festigen. Das Hauptgewebe der Hornhaut (Stroma) ist aus einzelnen Kollagenfasern aufgebaut, die miteinander in Verbindung stehen. Durch eine spezifische Behandlung des Hornhautstromas (Abtrag der oberflächlichen Schutzschicht, Aufbringen eines Photosensibilisators - Riboflavin [Vitamin B2] mit nachfolgender 30 min. Bestrahlung des Hornhautgewebes mit UVA Licht) lassen sich zusätzliche Verbindungen zwischen den einzelnen Kollagenfasern erzeugen, sogenannte Quervernetzungen. Die einzelnen Fasern bilden somit untereinander ein "dichteres Geflecht", was zu einer Erhöhung der Gesamtstabilität der Hornhaut führt.
(Quelle: http://augen.uniklinikum-dresden.de/seite.asp?ID=104)
Gestern Abend durfte ich Havanna dann im Tierspital wieder abholen, die OP sei gut verlaufen, meinte die behandelnde Fachtierärztin Frau Dr. Matheis. Die Vollnarkose hat Vani auch sehr gut weggesteckt, heute ist sie schon wieder fast die Alte! Sie ist munter und fidel, hat Hunger für zwei und ihr Schlafbedarf ist auch nicht grösser als sonst. Also ziemlich gross;-) Auch die fast stündliche Augensäuberung sowie 6x tgl. Tropfen/Salbe hält sie mit stoischer Gelassenheit aus, schliesslich gibts danach auch immer Click&Lecker.
So sieht das heute aus; Nachkontrolle ist Dienstag - dann wird sich wohl herausstellen, ob das Auge gerettet oder verloren ist. Also weiter Daumen drücken bitte, dankeschöööön!



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